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Wann sollte ein Forderungsausfall extern bearbeitet werden? Der Grundsatz "Je früher desto besser" gilt auch hier. Daher sollte das strukturierte Forderungsmanagement beginnen, sobald sich der Kunde im Zahlungsverzug befindet. Was geschieht mit einem Zahlungseingang nach Abgabe an die KOHL? Nach Information über einen Zahlungseingang gibt die KOHL die Verrechnungsreihenfolge bekannt, die der Gläubiger entsprechend berücksichtigen kann. Wie kann zwischen "offenen Posten" und "Delcredereforderungen" unterschieden werden? Die KOHL kann den Auftraggeber taggenau über die Maßnahmen informieren, die zum aktuellen Verfahrensstand geführt haben. Hiernach entscheidet der Auftraggeber nach steuerlicher Beratung, welche Außenstände wann und in welchem Umfang zu einer Ausbuchung führen. Muss der Schuldner mehrfach gemahnt werden? In der Regel besteht keine gesetzliche Notwendigkeit zur Versendung einer Mahnung. Um den Kunden zu erhalten, ist jedoch eine Erinnerung meistens angebracht. Kann durch Outsourcing das Unternehmensrating verbessert werden? Das ist durch die Bilanzverkürzung mittels Liquiditätserhöhung grundsätzlich möglich, da ohne Eigenaufwand die Eigenkapitalquote erhöht wird. Den Anforderungen von "Basel II" wird damit besser gerecht. Warum soll der Kunde auf eine Mahnung der KOHL besser zahlen als auf die eigne? Allein die Übergabe an das Inkassoinstitut dokumentiert die Bereitschaft "ernst zu machen", was die Zahlungsbereitschaft erhöht. Gleichzeitig wird die Kundenbeziehung durch Verlagerung möglichen Streits auf den Inkassodienstleister entlastet. |
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